Alarmierung

Am Anfang eines jeden Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Krailling steht die Alarmierung.

Seit 06.11.2008 wird die Freiwilligen Feuerwehr Krailling nicht mehr durch die Polizei Starnberg alarmiert sondern durch die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck (ILS FFB).

Die Alarmierung kann durch unterschiedliche Systeme, wie durch Sirenen oder Funkmeldeempfänger durchgeführt werden. Mobiltelefone werden für Feuerwehren nicht, oder nur für eine optionale Sekundäralarmierung eingesetzt. Im Ernstfall, z. B. bei einem Terroranschlag oder einem Katastrophenfall, würde ein Mobiltelefon aller Erfahrung nach nicht funktionieren, da das Mobilfunknetz durch die erhöhte Gesprächsaktivität komplett überlastet wäre. Aber auch bei Stromausfällen der Sendemasten im Katastrophenfall sind Mobiltelefone nicht erreichbar. Auch in der Silvesternacht sind die Handynetze meist überlastet. In Deutschland laufen Funkmeldeempfänger auf so genannten BOS-Frequenzen, die ausschließlich für Einsatzkräfte vergeben werden.
Die Freiwilligen Feuerwehr Krailling wird überwiegend über Funkmeldeempfänger alarmiert.
Nach Alarmierung begeben sich die Einsatzkräfte schnellstmöglich zum Gerätehaus.
Bei der Anfahrt mit dem privaten PKW wissen andere Verkehrsteilnehmer meist nicht, dass es sich um eine Einsatzfahrt handelt. Deshalb kennzeichnen manche Feuerwehrleute ihren PKW mit einem Dachaufsetzer ("Feuerwehr im Einsatz"). Wenn Sie also mal so einen PKW auf der Straße hinter sich haben geben Sie ihm bitte die Möglichkeit Sie zu überholen.

Im Feuerwehrhaus angekommen wird das Alarm-Fax, das kurz nach der Alarmierung von der ILS weggeschickt wird, ausgehängt. Auf dem Fax stehen alle wichtigen Informationen wie z.B. was und wo ist es passiert, welche Fahrzeuge werden benötigt, welche Feuerwehren sind zusätzlich noch alarmiert.
Anschließend wird die Schutzkleidung angelegt und danach die benötigten Fahrzeuge besetzt.

In der Regel dauert es ca. 5 Minuten von der Alarmierung  bis zum Ausrücken. Wochentags könnte es evtl. ein bisschen länger dauern, da die Feuerwehrmänner erst ihren Arbeitsplatz verlassen und daher auch weitere Wegstrecken zum Feuerwehrhaus in Kauf nehmen müssen.